Morgen geht es los.

Unsere Füße sind allerdings von Mücken oder wat auch immer für Viehzeug schön zerstochen worden.

Im Moment bekomme ich die Wanderschuhe so gerade eben an.

Sandra einen gar nicht!

Naja, wir haben ja noch ein paar Stunden!*g*

Jetzt ein paar Vorabinfos für "Nerds"

Packliste Sandra                                            Mario

 

Sonnenschutz    177g                                     Deo                        135g

Duschgel            218g                                     Duschgel              290g

Insektenschutz 120g                                     Brille                      142g

Schampon          272g

2xZahnbürsten    18g                                    Isomatte                770g

Sagrotan               51g                                    Schlafsack             785g

Zahncreme          98g                                    Regenjacke           240g

Deo                       70g                                    Kopflampe            100g

Nagelset               77g                                    Kamera                  745g

Haarbürste          70g                                    Karten                  600g

Handcreme          47g                                   Powerbank           230g

Magnesium         138g                                   Ladekabel             150g

 

Schlafsack           680g                                  3 x Socken           150g

Isomatte              730g                                  4 x Unterwäsche 270g    

Regenjacke          567g                                  Schlafsachen       270g

Flip-Flops             118g                                  4 x Shirts              550g

                                                                        3 x kurze Hosen 1090g

4 x Socken            124g                                  Handtuch             250g

4 x Unterwäsche 100g                                  Zipper                   705g

3 x BH                   284g

Schlafsachen        185g

3 x kurze Hosen   500g

4 x Shirts               418g

Zipper                    680g

Handtuch              250g

ErsteHilfeSet        360g 

 

Komplett             6356g                               Komplett              7472g

 

Dann noch vier Liter Getränke und einige Powerriegel/Müslieriegel auf beide Rucksäcke verteilt und natürlich das Eigengewicht des Rucksacks.

Macht für Sandra ca. 11kg und für mich ca. 12kg

Dann geht es morgen um 13.16Uhr mit der Straßenbahn 310 nach Bochum HBF, dort weiter mit den RE1 nach Aachen "Rothe Erde" und weiter mit dem Schnellbus 135 nach Korneli Münster wo wir um 16.24 ankommen sollen.

Von dort geht es ca.6 km zum ersten Etappenziel nach Wahlheim.

Die zweite (oder erste richtige Etappe) führt dann über 27 km bis nach Monschau.

Aber erstmal müssen die Wanderschuhe morgen passen....

Bis in zwei Wochen 

 

 

Wir haben es geschafft!

Der Eifelsteig ist bezwungen!

Es waren zwei wunderbare Wochen, wir hatten super Wetter, wir hatten zwei sehr heiße Tage, wir hatten ein heftiges Gewitter mit Blitz & Donner und viel Regen, wir hatten schöne Unterkünfte, wir hatten super schöne Unterkünfte, wir hatten eine richtig schlechte Unterkunft, wir haben nur freundliche Menschen getroffen, wir haben lecker gegessen.

Jeden Abend haben wohl die Füße gequalmt aber jeden morgen ging es mit neuer Energie weiter.

Insgesamt waren es über 320km und etliche Höhenmeter, viel Wald und viel Landwirtschaft wurden durchquert, einige Flüsse abgewandert und ein paar Seen umrundet.

Wir haben in Klöstern geschlafen, in kleinen Pensionen, in einer Blockhütte und ganz nah an einer Burg.

Jetzt geht es ins Detail.

Jeden Abend oder auch mal zwischendurch haben wir notiert wie und wo wir lang gewandert sind und was alles so am Tage passiert ist.

Daraus ergeben sich 15 kurze (oder auch längere) Berichte.

Und da nur "rauf und runter", "Schotterweg und schmaler Wald Pfad", "herrliche Aussicht und schöne, alte Häuser" zu schreiben und auch zu lesen völlig öde ist, wir jede Etappe etwas anders beschrieben.

Lasst euch überraschen und viel Spaß beim lesen oder vielleicht sogar nachwandern!

 

Der Eifelsteig in 15 Kapiteln

Kapitel1-Anreise und erste Schritte

Die Rucksäcke sind gepackt und wir fahren mit der Straßenbahn am Freitag den 28.06.2019 kurz nach 13Uhr nach Bochum.

Von dort geht es mit dem Regional Express Richtung Aachen.

Der Zug ist recht leer und so können unsere Rucksäcke auf den gegenüberliegenden Sitzen Platz nehmen.

Was auch gut ist, denn in die Gepäckablage passen die nicht rein.

Die Fahrt führt uns quer durchs Ruhrgebiet und verläuft ohne Vorkommnisse.

Außer das wir mit ca. 7 min Verspätung in Aachen ankommen, was ja auch schon fast über pünktlich ist.

Eine Station vor dem Hauptbahnhof verlassen wir den Zug und ein paar Meter zur Bushaltestelle.

Dort halten alle zwei Minuten Busse, die in alle mögliche Richtungen weiter fahren.

Wir warten 15 Minuten auf den Schnellbus, denn der hält nicht an jedem Baum, sondern fährt die Strecke bis Kornelimünster mit wenigen Stopps und wir erreichen zügig unser Ziel.

Was allerdings auch an der Busfahrerin liegt, die den Bus mit sehr zügiger Geschwindigkeit zum Zielort bringt!

 

Nach verlassen des Gefährts überqueren wir die Durchgangsstraße mit dem klangvollen Namen "Napoleonsberg" und gehen erstmal auf den Platz vor der schönen, alten Abteikirche.

Wir setzten uns vor ein Gasthaus, bestellen zwei große Bier und wechseln das luftige Schuhwerk gegen Wanderschuhe.

Danach gehen wir zum Startpunkt des Eifelsteigs, der sich fast mittig auf dem Platz befindet, starten unsere Aufzeichnungsgeräte und machen uns auf den Weg.

Die ersten knapp 6 km führen uns bis nach Walheim wo wir schon vor Wochen eine Unterkunft über AirB&B gebucht haben.

Es geht wieder zurück Richtung Bushaltestelle und dann auf eine kleine Anliegerstraße schnell raus aus dem Ort.

Nach wenigen Metern haben wir schon die letzten Häuser hinter uns gelassen und aus dem Asphalt der Straße ist ein Feldweg geworden.

Der Weg führt uns an einer Pferdewiese vorbei und schlängelt sich an die Ufer der Inde.

Über uns verläuft der Vennebahnradweg, ein wohl sehr schöner Radweg auf einer alten Bahntrasse durch einen Teil der Eifel.

Nach knapp zwei Kilometern stehen wir vor einer langen Treppe die uns zügig die ersten Höhenmeter bringt.

Beim Aufstieg werden wir von einigen grasenden Kühen beobachtet, nach ein paar Pferden die nächsten Lebewesen die uns noch sehr oft in den nächsten Tagen begleiten werden.

Nach einem schönen Blick auf eines der vielen Viadukte des Vennebahnradweges  geht es noch ein wenig weiter bergauf und wir laufen ein kleines Stück direkt neben der Radstrecke.

Über eine kleine Straße wieder runter und wir stehen in Hahn, ein kleines Örtchen mit wenigen Häusern.

Manche haben schon einige Jahre auf dem Buckel, sind aber wunderschön instand gehalten.

Ein Stück direkt neben der Hauptstraße geht es nun weiter um dann im ersten Wald der Tour zu stehen.

Bäume, ein kleiner Bach (Inde) und ein schöner gemütlicher Waldpfad bringt uns in knapp 3 km an das heutige Ziel.

Kurz vor Walheim sehen wir die ersten Kalköfen, nicht direkt aus der Römerzeit aber schon im betagten Alter.

Dann verlassen wir den Eifelsteig und gehen in den Ort.

Direkt am Wegesrand kommen wir an einem Supermarkt vorbei und versorgen uns schon mal mit Getränken für den nächsten Tag.

Die Ferienwohnung ist schnell gefunden und liegt nur knapp 1 km vom Wanderweg entfernt.

 

Geduscht und Umgezogen machen wir uns auf die Suche nach einem Lokal, entscheiden uns dann aber doch für das stattfindende Sommerfest der Gemeinde.

Auf einer großen Wiese mit Grillhütten und Spielplatz sind schon einige Leute versammelt.

Eine Bühne wurde aufgebaut und gleich sollen "Lagerfeuer Trio" aufspielen".

Wir besorgen uns erstmal Wertmarken, zwei Bratwürstchen und zwei sehr, kleine Biere (0,2).

Pils kostet 2€ und die Wurst im Brötchen 3€.

Für ein Sommerfest in der Eifel schon sehr gesalzene Preise!

Nach einer kurzen Ansage betritt die Band die Bühne.

Akkustikgitarre, Kontrabass und Holzkistenschlagzeug.

Mehr nicht und mehr brauchen die auch nicht.

Eine Mischung von ein paar eigenen Song und ne ganze Menge an Cover-Songs bringt die Meute vor der Bühne schnell in Fahrt.

Die Jungs haben Spaß, die Dorfbevölkerung hat Spaß und wir auch!

Queen, Lindenberg, Bryan Adams, Nirvana, David Bowie, Simon & Garfunkel und und  und 

Die spielen einfach alles nach und alles hört sich echt gut an!!

Nach einer Stunde machen gibt es ne Pause und wir machen uns auf den Weg ins Bett.

Am Supermarkt werden noch vier "Bulmers" verhaftet.

Aber da auf unser kleinen Terrasse vor dem Haus eine kleine Bank steht und man super gut das "Lagerfeuer" hören kann, machen wir es uns gemütlich.

Eine laue Sommernacht, kaltes Cider in der Hand , etwas Knabberkram und gute Musik.

So kann der Urlaub weiter gehen.

Die Jungs spielen bis nach 24 Uhr noch einige Hits und wir kommen viel später ins Bett als geplant.

Egal.

 

Kapitel2-Eine Bildergeschichte

Der Wecker klingelt um 6 Uhr.

Ja um sechs Uhr, denn heute wird es heiß und heute wird es weit!

Von Walheim nach Monschau sind es bestimmt 30km.

Also sitzen wir um 6.45 beim Bäcker und lassen uns das Rührei-Speck-Brötchen schmecken.

Danach noch ein warmes, knuspriges Croissant und los geht es!

Auf einem Waldweg verlassen wir Walheim und müssen die erste kleinere Steigung nehmen.

Es ist noch schön kühl und wir wandern durch einen schönen Laubwald.

Nun kommt die erste richtige Steigung, immer weiter durch Wald.

Nach ungefähr 6 km lichtet sich das Gehölz und wir erreichen Rott.

Dort geht es am Ortsrand über kleine Straßen in den nächsten Wald, den wir aber schnell hinter uns lassen und vor einer Sumpflandschaft stehen.

Das Naturschutzgebiet Struffelt.

Kurz davor treffen wir noch ein Pärchen das ein riesiges Blaubeerfeld bearbeitet.

Mit zwei Körbchen, immer gebückt werden hier die kleinen Früchte geerntet.

Ein Knochen Job! 

 

 

 

 

 

 

     Ein Holzsteg führt uns sicher durch die herrliche Landschaft.

                

 

 

 

 

 

               Wir passieren die Dreilägerbachtalspeere

Dann erreichen wir Roetgen und machen eine Rast an der "Wanderbar".

Ein nettes, kleines Café mit selbstgemachten Kuchen und einen schönen Außenbereich.

Danach geht es über eine kleine Straße mit schönen Häusern raus aus der Stadt.

Ab hier kommt bis kurz vor Monschau nix mehr.

Außer Wald,Wald und Wald.

Und natürlich das Hohe Venn.

Sowie das verlassen der BRD und das betreten vom Königreich Belgien.

In Belgien sind die Waldwege alle geteert, was nicht so wirklich Spaß macht.

Den wir haben schon nach 13 Uhr, die Temperaturen überschreiten so langsam die 30 Grad Marke und Schatten gibt es hier auch nicht immer.

An einigen Stellen beginnt der Asphalt weich zu werden.

Bis Monschau sind es noch über 10 km.

 

 

 

 

 

 

 

                   Pause im Schatten vor einer Schutzhütte

 

 

 

 

 

Ab hier geht es nur noch gerade aus durch´s Hohe Venn

Kein Schatten!

Kein Wind!

33 Grad!

Wir haben die 5 km lange, heiße, schattenlose, asphaltierte Straße durchs Hohe Venn überlebt.

Am Waldrand wird erstmal pausiert und kurz danach kommen wir zu diesem Felsen.

Laut Legende hat Karl der Große auf ihm geschlafen.

Kaiser-Karls-Bettstatt

Durch Mützenich hindurch, wo leider 2 der 2 Gasthäusern zu haben.

Eins für immer und das andere nur heute.

Danke Mützenich

Kurz danach geht es dann durch diese schöne, kleine Schlucht.

Auf engen Pfad, durch schattiges Gestrüpp und teils über Holzstufen

Nur noch ein paar Kilometer

 

 

 

 

 

 

                  Die Burg von Monschau ist schon in Sicht...

 

 

 

 

 

 

 

..doch wir müssen noch einmal rauf und durch Dschungel weiter..

 

 

 

 

 

 

 

                    ..um endlich in Monschau anzukommen...

Es war ein langer Tag und es war ein anstrengender Tag.

Am Ende waren es ca. 32 km und wir waren echt froh an gekommen zu sein.

Auf dem ersten Bild(von den sechs) kann man unsere urige Pension sehen.

Ein sehr altes Haus mitten in Monschau und quasi direkt auf dem Eifelsteig.

Unser Zimmer war ganz oben (mit dem offenen Fenster) klein und sehr gemütlich eingerichtet.

Nach der Wanderung haben wir uns dann erstmal ein Lokal gesucht und ein leckeres Steak in Monschauer Senfsoße und einige Biere Vertilgt.

Auf dem Weg zur Pension kamen wir dann noch an einem Restaurant vorbei die über 20 verschiedene Biersorten hatten.

Da gab es dann noch zwei süffige Belgier, ein Double Duval und ein McChouffe.

Dann vielen wir ins Bett

Kapitel3-Gestern heiß, heute schwül

Nach einer Nacht in unseren gemütlichen Bett, wurden wir mit diesem super-geilen Frühstück für die letzte lange Etappe belohnt!

Da die 32 km doch sehr lang waren, beschlossen wir heute ein kleines Stück und ein paar Höhenmeter abzukürzen.

Der Eifelsteig geht direkt am Haus steil den Berg rauf und dann in einem großen Bogen oberhalb der Stadt über Höfen und der Perlenbach Talspeere wieder runter an die Rur.

Wir nahmen den Weg der direkt aus Monschau raus führt und direkt an die Rur führt.

Da an diesem Tag auch ein Mountainbike Rennen direkt über den Eifelsteig führte (auf einem Sonntag, wo ja auch kein anderer unterwegs ist*g*) wurden wir des Öfteren von rasant fahrenden Radfahrern überholt.

Aber der Weg war meistens breit genug das beide Sportler sich nicht wirklich in die Quere kamen.

Meistens zumindest.

Auf schmalen Waldpfaden die mal recht steil rauf oder runter gingen, wurde es auch ganz schön eng.

Wir liefen also erstmal über die breite Straße, immer mit Blick auf die Rur.

Nach knapp 5 km verließen wir den asphaltierten Weg und gelangten über eine schöne Brücke auf die andere Flussseite.

Da ging es erstmal richtig steil bergauf.

Zum Glück im kühlen Schatten der Bäume, den es war schon richtig warm und es sollte noch richtig schwül werden. 

Oberhalb des kühlen Flusses ging es weiter.

Immer schön im Wald, mal auf breiten Wegen, mal auf schmalen, mit wurzeln und klein Holz übersäten Pfaden.

Meist leicht rauf und dann wieder runter um an der nächsten Steigung wieder an Höhe zu gewinnen.

Nach gut 3 km ging es an steil runter und über eine Autobrücke wieder das Flussufer zu wechseln, um gleich danach wieder an Höhe zugewinnen.

Dann liefen wir gut 3 km Hanghaltend auf einem recht breiten Sims weit oberhalb des Flusses und wurden mit dieser Aussicht belohnt.

Nach einer kleinen Rast ging es weiter bergauf.

Der Schotterweg wurde zum Pfad und der Pfad zum sehr, schmalen Steig.

Überwuchert mit Blumen, hohen Gräsern und Büschen.

Oben angekommen ging es natürlich wieder runter und über eine staubige Piste ging es kurz durch Hammer und dann über einen Campingplatz wieder an die Rur.

Nun waren schon über 12km auf dem Tacho und die erste Gelegenheit etwas kaltes zu trinken.

Wir haben natürlich immer genug Wasser und Schorle dabei( so 5-6 Liter) aber ein kühles Radler an einem echt sehr schwülen Tag ist auch mal ganz schön.

Wir tranken jeder zwei und machten eine längere Pause im Biergarten des Campingplatz.

Hier trafen wir auch die ersten Menschen, die den ganzen bzw. mehrere Etappen auf den Eifelsteig wanderten.

Das Pärchen im Biergarten machte sechs Teilstücke und gönnten sich einen Gepäckservice, sowie gebuchte Hotelzimmer.

Quasi eine Pauschalreise.

Nach einen netten Gespräche und wie schon gesagt zwei erfrischende Radler, wurden die Rucksäcke geschultert und weiter ging´s.

Es ging wieder in den Wald, der aber nach kurzer Wegstrecke auch nicht mehr richtig kühl war.

Es war einfach zu schwül.

Der Weg schlängelt sich immer oberhalb der Rur durch die Landschaft.

Trotz der Wärme war es echt schön, mal mit weiteren Ausblicken auf Landwirtschaftlich genutzte Flächen, dann wieder tiefer Wald.

Ab und zu ging es auch wieder rauf, aber meist nur kurz.

Nach 5 km öffnete sich der Wald und wir gingen oberhalb von Dedenborn über Feldwege direkt durchs Feld.

Dann kam die letzte wirkliche Steigung des Tages und wir wanderten weiter durch Wald, fast immer mit Blick auf die Rur.

Da der Wald bis direkt an Einruhr ran reicht, bekommen wir die kleinen Gemeinde am Stausee erst kurz vor Ankunft zu Gesicht.

Der gemütliche Waldweg wird zur breiten Forststraße, die wir nach knapp einen Kilometer wieder verlassen um über einen kleinen Pfad schnell an Höhe zu verlieren.

Ein paar holprige Serpentinen, ein paar krumme Treppenstufen und wir stehen direkt auf der Hauptstraße von Einruhr.

Die Gaststätte "Zur Post" kennen wir schon von einem früherer Besuch und bestellen erstmal zwei große Biere und einen Tisch für später.

Dann geht es über die Straße wo unser heutiges Bett schläft.

Pension "Zum Wölkchen"

Der Name ist Programm.

Alles ist plüschig, weiß, glitzert und sehr verspielt eingerichtet.

Aber auf eine angenehme Art.

Nach einer erfrischenden Dusche und neuen Klamotten gehen wir wieder "Zur Post" und lassen uns das leckere Steak mit Zwiebel-Speck Topping  vom Eifeler Jungbullen schmecken.

Dazu passt das Eifeler Landbier hervorragend.

Danach geht es zurück ins Plüsch-Paradies. 

Kapitel4-Viele freundliche Begegnungen

Nach einem netten Frühstück (nach dem super Frühstückstisch in Monschau kann es nur noch "nettes" geben) verlassen wir Einruhr.

In der Touristen-Info holen wir uns noch einen Stempel für die Pilgerpässe.

Beim erblicken unserer Pässe fragt die nette Dame uns sofort nach unserem Weg, wo wir herkommen und wo wir hin wollen.

Sie selbst war nämlich auch schon auf dem Camino und wir bekommen einige Tipps für unser Projekt.

Mit dem neu gewonnen Wissen machen wir uns nun auf dem Weg zum Rurstausee.

Etwas oberhalb verläuft der Weg und zwischen den Bäumen hat man schöne Blicke auf den See.

Oder auch mal auf eine Baustelle.

Wer rauf geht muss auch wieder runter und so geht es über diesen etwas abenteuerlichen Pfad runter ans Ufer.

Ein ganzes Stück wird jetzt um den See gewandert.

Der Weg ist breit, das Wetter herrlich und voller Tatendrang geht es weiter.

Mit freundlichen Grüßen werden andere Wanderer gegrüßt und umgekehrt.

Heute ist der erste Tag wo man die ersten Bekannten Gesichter wieder sieht.

Man bleibt kurz stehen, unterhält sich um geschafftes oder was man noch vorhat.

Eine schöne Stimmung!

Nach ca. 7 km verlassen wir das Ufer und erklimmen den ersten Berg des Tages und gönnen uns erstmal eine kleine Rast.

Der erste Wandere dervorbei kommt, fragt sofort ob alles in Ordnung sei oder ob er helfen könnte.

Bei der nächsten Begegnung mit ihm, sitzt er und wir fragen nach dem Befinden.

Weiter geht es auf dem Waldweg, der sich immer weiter von der Talsperre entfernt.

Hier und da hat man aber immer wieder herrliche Blicke auf das kühle Nass.

 

 

Zwischen durch wird der Wald aber auch mal lichter.

Durch Sturmschäden oder Abholzung.

Das schafft Platz für neuen Bewuchs, meist bunte Blumen oder das ein oder andere buschige Gewächs.

Heute ist es zum Glück nicht mehr so schwül und so schaffen wir die immer wieder auftretenden Steigungen meist ohne völlig viel Schweiß.

Nach insgesamt so 10 km erreichen wir die Wüstung Wollseifen.

Einen Ort der schon lange kein Ort mehr ist.

Im Krieg verlassen und dann Übungsgelände für britische Soldaten.

Danach durften sich die Belgier hier austoben.

Ein Geisterdorf mit merkwürdiger Atmosphäre.

In der Ferne erblickt man schon Vogelsang, die ehemalig NSDAP Schulungsstätte. Macht die Sache jetzt auch nicht besser.

 

Danach geht es auf einer breiten, staubigen Piste erstmal wieder runter.

Die führt wieder in einen kühlen Laubwald, was auch gut so ist.

Den nach erreichen einen schönen Tales, müssen wir auf einer steil ansteigenden Forstpiste mal wieder rauf.

Immer höher führt uns der Waldweg um kurz vor Ankunft in Vogelsang schmaler und richtig steil zu werden.

Wir lassen uns aber nicht aufhalten, denn oben im Besucherbereich des heutigen Museum erwartet uns ein kleiner Snack und kaltes Bier.

Oben angekommen schlendern wir erst mal durch die Anlage, genießen die Fernsicht und gehen über einige Treppen rauf ins Restaurant des Besucherzentrum.

Bockwurst und Pommes für Sandra und ich gönne mir eine belgische Waffel mit allem. Eis, Sahne und heißen Kirschen.

Noch zwei Radler und schon wartet das nächste Gespräch auf uns.

Ein altes Ehepaar sieht unsere Rucksäcke und fragt wo es denn hin gehe.

Als sie erfahren das wir aus Witten kommen, erfahren wir die halbe Lebensgeschichte der zwei.

Den Witten kennen sie und das macht uns quasi zu Nachbarn!*g*

Das krasse ist allerdings das die Beiden aus dem "Geisterdorf" von gerade eben kommen und dort jedes Jahr mit einer Gruppe ehemaligen Bewohner hin wandern.

Die beiden sind fast 80zig!!

Nach der Stärkung verlassen wir das Anwesen.

Zuerst einen Pfad mitten durch die Wildnis um danach wieder auf einer Straße zu landen die vom Berg runter führt.

Die Straße wird zum Feldweg und der zum Bergpfad der uns wieder ein paar Höhenmeter schenkt.

Dann geht es ein Stück durch einen Mischwald und schließlich über diese wunderbare Holzkonstruktion runter ins Tal an den Morsbach.

Natürlich bleiben wir nicht unten.

Die Forststraße geht ganz schön rauf und bringt uns nach Morsbach.

Kurz vor dem Ortseingangsschild werden wir von einem älteren Einheimischen nach unserem Ziel gefragt.

Er klärt uns über einige Abkürzungen auf und/oder andere Wege um nach Gemünd zu kommen.

 

Da der nette Mann aber sehr einheimisch Spricht und unser Weg auch recht schön war, bedankten wir uns freundlich und gehen weiter auf dem Eifelsteig.

Die kleine Straße geht jetzt ohne viel umschweife runter an den Laßbach, der durch ein schön bewaldetes Tal fließt.

Unten im Tal angekommen treffen wir zum ersten (oder wahr es schon das zweite mal) Verena und Sebastian.

Zwei viel gereiste Wanderer aus Köln.

Jünger und fitter als wir, aber immer für ein gutes Gespräch zu haben.

Wir unterhalten uns bei Strecke, Schlafplätze und Nahrungsaufnahme.

Die beiden sollten wir noch des Öfteren treffen.

Aus dem Tal wieder raus können wir zum ersten mal unser Ziel erblicken. Gemünd

Sehen heißt aber nicht da sein!

So geht es noch gut 5 km weiter durch Wald, über Wiesen und Felder, mal rauf, mal runter.

Dann erscheinen die ersten Häuser der Stadt.

Ein Neubaugebiet mit viel Grün.

Der Eifelsteig knickt danach ab um an einem Bach zum Zentrum zu gelangen.

Wir nehmen den direkten Weg, durch ein weiters Wohngebiet und direkt an der Hauptstraße lang.

Von zahllosen Mücken-Bremsen-und-was-weiß-ich-für-Viehzeug zerstochen ist das ankommen an einer Apotheke wichtiger, als ein schöner Pfad mit Bach Idylle.

 

In der Apotheke wird alles gekauft was da ist.

Beim einpacken in den Rucksack, werden wir vor einer Frau angesprochen die direkt vor uns parkt.

Ob alles in Ordnung sei, ob sie helfen könnte, weil wir ja vor einer Apotheke stehen.

Dann erklärt sie uns noch den Weg zum "Eifel-Chalet" der nur knapp 200 m von hier sei.

Nach hundert Meter stehen wir auf einem recht schönen Platz und schauen uns um.

Da kommt der nächste und fragt ob er helfen könnte!

Er erklärt uns dann die letzten 100 m nochmal und wir gelangen an unsere Trekkinghütte.

Nach einen Einkauf im Netto beschließen wir den Tag mit Käse, Wurst, Salat und einigen Bieren auf unser Terrasse.

 

Kapitel5-Zum Kloster Steinfeld

Etappe 5

Vom Eifel-Chalet zum Kloster Steinfeld

Etappenlänge 18,5 km  (Angabe auf offizieller Seite des Eifelsteig 17,4 km)

Aufstieg 530m               (Angabe auf offizieller Seite des Eifelsteig 640m)

Abstieg  350m               (Angabe auf offizieller Seite des Eifelsteig  481m)

Dauer    3.45h                (Angabe auf offizieller Seite des Eifelsteig 5.00h)

Durchschnittsgeschwindigkeit 4,9km/h

Abweichungen eventuell durch Ungenauigkeiten des Aufnahmegerätes 

 

Ausführlicher Bericht der Etappe, Fotos im Anschluss

 

Wir verlassen Gemünd, was auf einer Höhe von 340m liegt nach einem kleinen Frühstück in einer Bäckerei.

Die Bäckereifachverkäuferin ist mit unsere Bestellung leider überfordert.

Wir bestellen 2 Mehrkornbrötchen mit Käse und zwei Pott Kaffee.

Sie macht uns 2 normale Brötchen mit Käse und zwei Pott Kaffee.

Wir reklamieren.

Sie macht uns 2 Mehrkornbrötchen mit Käse und zwei Pott Kaffee.

Wir bezahlen 6.85€ und verlassen die Bäckerei.

Über den Kreisverkehr geht es in die Innenstadt von Gemünd, genau in die Fußgängerzone.

In einem Sport-und Wandergeschäft kaufe ich mir ein Paar neue Wanderstöcke, weil meine seid 36 h kaputt sind.

Ich bezahle meine Errungenschaft mit der EC-Karte.

Die Rechnung beläuft sich auf 49.95€

Kurz vor Ende der Einkaufsmeile kommen wir am Brauhaus der Gemeinde vorbei.

Es ist noch zu und so wie so zu früh für ein Bier.

Wir verlassen die Stadt und wenden uns nach links und gelangen über die Neustraße unter die B266 und weiter über den Friedhofsweg in einen schönen Grüngürtel.

Nach 1 km verlassen wir den Asphalt und wenden uns den Waldpfad zu, der nach einigen Meter wieder zu einen Straße wird.

Den Kanzelweg folgen wir eine ganze Weile.

Er führt uns durch üppigen, lichtdurchfluteten Wald. Stätig bergan.

Bald wird der Weg zur Forststraße.

Die Steigung nimmt rapide an, der Wald bleibt.

Kurz vor dem Ort Olef genießen wir die Aussicht vor einer Schutzhütte mit Bank.

Danach geht es in steilen Serpentinen runter um kurz vor dem Ort scharf rechts abzuknicken.

Wir betreten eine kleine Schlucht und entfernen uns somit vom Ort.

Auf einer breiten, schottrigen Piste geht es mäßig aufwärts und dann wieder in einer Kurve zurück zum Ort geht.

So funktionieren Schluchten halt.

Durch schattigen Mischwald nähern wir uns wieder Olef.

Ein Stück an der B265 entlang um dann die Straße zu queren.

Über eine kleine Brücke, unter uns der Olef kommen wir in die kleine, aber schmucke Altstadt.

Ein Einheimischer fragt uns nach Wegzoll, weil wir über seine Straße gehen.

Er scherzt. Wir lachen.

Der Mann entpuppt sich als Eifelsteigschilderaufsteller und Fragt uns nach den Markierungen auf dem Weg.

Wir bestätigen das alles super gut ausgeschildert ist und er Freud sich.

Weiter über die einzige Straße der wirklich schönen Altstadt.

Danach geht es wider steil bergauf.

Aus dem guten Weg wird eine unbequem Piste die uns immer höher in den Wald schickt.

Immer weiter den Berg rauf um am Ende ein ca. 50 m langen, sehr steilen Abhang rauf zu klettern.

Endlich oben!

NEIN!

Wir befinden uns jetzt auf 540 m und die nun breite Forststraße führt immer gerade aus weiter hoch.

Nicht steil, aber hoch.

Bis auf 570 m steigt es an um dann wieder runter zuführen.

Aus der breiten Forststraße wird ein schmaler, enger Waldpfad, der uns im stätigen auf und ab Richtung Goldstein führt.

Kurz vor dem Goldbach lichtet sich das Gehölz und der Weg geht weiter bergab.

Der Ort wird durch quert.

Keine Einkaufsmöglichkeit vorhanden bzw. verschlossen.

Wir verlassen den Ort, überqueren erst den Goldbach und kurt darauf den Kallbach.

Dann schraubt sich der Weg wieder leicht hoch.

Diesmal geht es aber nur an den Waldrand.

Sonst sind wir umgeben von Wiesen und Feldern.

Immer weiter am Kallbach schlängelt sich der Pfad.

Wir wandern an und mitten durch Felder.

Inzwischen ist aus dem Kallbach der Salbersbach geworden.

Die Landschaft hat sich nicht gravierend geändert.

Kurz vor erreichen des Tages Zieles müssen wir noch einmal rauf.

Ein wieder enger gewordenen Waldpfad gewinnt schnell an Höhe und führt uns in einigen Kurven durch das Gehölz.

Dann öffnet sich plötzlich der Wald und wir stehen vor einer dicken Steinmauer.

An der geht es noch ein Stück entlang und wir stehen vor dem beeindruckenden Kloster Steinfeld.

Nach einer verdienten Kloster-Bier-Pause im Laden vor dem Eingang, betreten wir das Innere der Abtei.

Wir haben ein "Klösterliches Doppelzimmer" gebucht.

Das Zimmer ist einfach und zweckmäßig, das interne Bad sauber.

Da beide Restaurants in der nahen Umgebung geschlossen haben, buchen wir noch ein Abendbrot dazu.

Für Übernachtung mit Frühstück und Abendbrot bezahlen wir 85€.

Nicht billig, aber gerechtfertigt.

Das Abendbrot wird im großen Speisesaal zusammen mit Nonnen und den anderen Gästen eingenommen.

Es gibt Nudeln mit Hackfleischsoße, ein großes Salat Büfett, diverse Brot, Wurst und Käsesorten.

Nicht nur Schnittkäse, sondern auch ganze Stücke jeder Art werden angeboten.

Dazu kommen noch einige eingelegte Gemüsesorten, diverse Fleischsalate und auch Rohkost kann man finden.

Nach dem Essen spazieren wir noch durch den Klostergarten und kaufen noch einen Nachttrunk im Laden der Abtei.

 

Kapitel6-Der Aufsatz

Die Kinder der Klosterschule sollen einen Aussatz zum Thema "Mein schönster Urlaubstag" verfassen.

Hier der Beitrag von Ulf , 8Jahre über den Wandertag mit seiner Tante und dem Onkel

(Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein Zufällig , beabsichtig, ein versehen und/oder gewollt)

 

Heute wir bestimmt ein schöner Tag.

Mama und Papa haben mich schon früh geweckt, weil ich heute mit Onkel und Tante wandern darf.

Die sind gar nicht meine richtigen Verwanden, sondern nur gute Freunde von Mama und Papa.

Aber weil die schon alt sind und ich die schon ganz lange kenne, sag ich immer Tante und Onkel zu denen.

Wir haben wohl heute gar keine Schule, fahren aber trotzdem zum Kloster.

Die beiden haben da übernachtet und ich darf mit denen im großen Saal frühstücken.

Papa parkt das Auto und ich renne sofort zum Kloster.

Am Eingang habe ich die beiden schon gesehen.

Mein Onkel hat ein Käppi auf, genau wie ich und auch die kurze Hose sieht fast aus wie meine.

Cool. Nur so einen struppigen Bart wie er habe ich nicht.

Aber meine Haare sind auch schon ganz lang.

Wie die von Papa und vielen seiner Freunde.

Die Tante hat auch coole Sachen an.

Eine bunte Hose und ein buntes Shirt und viel längere Haare als ich.

Wir begrüßen uns.

Mama und Papa sagen auch kurz Guten Tag, müssen aber schnell weiter.

Die müssen arbeiten und ich bin den ganzen Tag bei Sandra und Mario.

Wir gehen in den Frühstückssaal und ich darf vorgehen.

Weil ich kenne mich ja hier aus und zeigen den beiden den Weg.

Das ist voll komisch.

Ganz viele fremde Leute sind heute hier.

Bestimmt alles auch Wanderer, wie wir.

Wir Essen erstmal ganz viel vom Büfett weil Mario sagt, dass wir heute ganz weit gehen und da muss man viel essen um viel Kraft zu haben.

Dann gehen wir raus und über die Straße.

Von dort geht es in den Wald und an einem kleinen Bach vorbei.

Dann wird der Weg ganz schmal und wir müssen hintereinander gehen.

Ich darf vorne gehen.

Der Weg führt durch einen schönen Wald.

Es gibt ganz viel Schatten und manchmal blendet mich die Sonne die durch die Bäume scheint.

Dann ist der Wald zu Ende und Mario sagt er kennt eine Abkürzung.

Das finde ich doof.

Ich dachte wir gehen den ganzen Weg. Über 20 km hat Papa gesagt.

Mit ganz vielen Bergen.

Aber die beiden sagen das ist viel zu weit und der andere Weg ist auch schön.

Dann gehen wir fast 4 km an einer breiten Straße lang.

Ganz selten kommt ein Auto vorbei und Berge gibt es hier auch und ganz viel Felder.

Man kann ganz weit gucken.

Das ist auch schön.

Dann erreichen wir Nettersheim.

An einem Supermarkt kaufen wir neue Getränke und bin bekomme ein Eis.

Über eine kleine Straße gehen wir in den Ort.

Wir müssen an einer Apotheke halten um neue Meduzin zu kaufen.

Vorher hohlen sich die beiden noch irgend so einen Stempel für ihren Ausweis.

Da erklären sie mir das sie noch ganz weit wandern wollen, bis nach Spanien.

Ich glaube das ist noch ganz schön weit, aber vielleicht darf ich dann auch noch mal mit.

Ich war noch nie in Spanien.

Da soll es immer schön sein.

In einem Café trinken wir Cappuccino.

Ich aber nicht, ich bekomme noch ein Eis.

Dann laufen wir weiter und kommen schon wieder an der Stempelbude vorbei.

Ich glaube wir sind jetzt einmal im Kreis gelaufen.

Mario will auch noch diese stinkigen Zigarren kaufen.

Die gibt es aber wohl nirgends, darum raucht er immer die von Sandra.

Nach der Stadt wandern wir ganz lange über einen breiten Schotterweg.

An ganz vielen Blumen und Wiesen und Feldern vorbei.

Es riecht echt gut.

Wir kommen auch an vielen ganz alten Steinbauten vorbei und an einer Ruine.

Sandra erklärt mir, dass das die Römer gebaut haben, vor ganz langer Zeit als die hier waren.

In Rom war ich auch noch nicht.

Hier gibt es kaum Berge und der Weg ist fast immer schön gerade.

Der Weg geht auch immer an einen kleinen Bach vorbei und an Schienen.

Manchmal sehen wir einen Zug.

Jetzt verlassen wir den breiten Weg und müssen etwas rauf laufen.

Auf einen schmalen Pfad und am Waldrand vorbei.

Auf den Wiesen können wir ganz viele Pferde sehen.

Mario sagt das wir jetzt schon 15 km weit gewandert sind.

Das ist schon ganz schön weit.

Dann gehen wir durch einen Wald und sofort wird es kühler.

Das finde ich gut, in der Sonne war es ganz schön warm.

An einen kleinen See, der ganz braun ist, machen wir eine längere Pause.

Eine Pause ist echt gut, kann man sich ausruhen.

Kleine Pausen haben wir schon ganz oft gemacht.

Immer wenn es schön ist, halten die beiden setzten sich auf eine Bank und schauen sich die Gegend an.

Ich sage immer ich will weiter gehen und brauche gar keine Pause.

Aber zum Glück hören die nicht auf mich.

Pausen sind echt toll!

Nach dem See geht den Weg etwas rauf und dann wieder runter.

Jetzt sind wir wieder im Wald und die Bäume sind ganz nah am Weg.

Links kitzeln die Blätter am Arm und rechts piksen die Tannen.

Dann geht es immer im Zick-Zack über Felder oder sogar mitten durch ein Feld.

Rauf und runter geht es auch.

Dann laufen wir über eine Brücke.

Unter uns ist eine große Straße wo ganz viele Autos drauf fahren.

B51 sagt Sandra.

Nach der Straße geht es wieder in einen kleinen Wald und ganz schnell runter.

Der Weg ist ganz schmal und wir müssen wieder hintereinander gehen.

Von hier kann man ganz toll die Autos sehen, aber bald kann ich sie nur noch hören.

Als der Wald zu Ende ist, geht es an einer Straße einen langen Berg rauf und ich bin bald zu Hause.

Denn wir sind schon in Blankenheim, da wohne ich und Mama und Papa auch.

Heute Nacht schlafen Mario und Sandra bei uns und morgen gehen sie wieder wandern.

Bis nach Niederehe.

Das ist viel, viel weiter als heute und ich darf nicht mehr mit.

Die beiden dürfen die ganze Obere Etage von unserem Haus benutzen, weil die ist leer.

Abends bringt Mama sie noch in die Stadt, aber da schlafe ich schon.

Und als ich morgens aufwache sind Sandra und Mario schon wieder unterwegs.

Das war ein super schöner Tag.

 

 

Diese Geschichte ist natürlich nicht ganz so passiert.

Wir waren natürlich alleine Unterwegs und hatten auch kein Eis, aber Cappuccino.

Das Haus von Ulf und seinen Eltern, war unsere AirB&B Unterkunft in Blankenheim und echt super.

Die nette Gastgeberin hat uns wirklich runter in die Stadt gefahren und uns morgens sogar Kaffee an die Schlafzimmertür gestellt.

Abends sind wir noch durch die ein, zwei Straßen gebummelt.

Eine echt sehr schöne, alte Stadt. Mit einer Jugendherberge in der Burg, die leider voll ausgebucht war.

Dann gab es lecker Burger in einer Pizza-Döner-Steak-Burger Bude.

Der Burger war echt sehr, sehr lecker. Wenn ihr mal da seid unbedingt probieren.