Vier Tage am schönen Rhein

Nach 206 km erreichen wir Bacharach.

Diverse Autobahnen wurden genutzt um von Bad Mergentheim an der Tauber hier her zu gelangen.

Wer wissen möchte, wie es uns in den ersten vier Tagen unserer Reise ergangen ist sollte zunächst den Bericht "Im Taubertal" lesen.

Für alle anderen, rauf in die Burg!!

Burg Stahleck liegt oberhalb von Bacharach, was wiederum so 18 km von Bingen entfernt ist.

Die Burg stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde 1689 durch Sprengungen stark beschädigt.

Ab 1925 wurde sie wieder aufgebaut und als Jugendherberge hergerichtet. Ab 1933 folgten dann dunklere Zeiten....

1967 wurde der Bergfried wiederhergestellt und somit die Rekonstruktion abgeschlossen.

 

Wir schlafen auf einer "alten" Burg!

2-Bett Zimmer mit eigenem Bad und Frühstück haben wir gebucht.

Da es heute aber schon recht spät ist, wird das Abendessen in der Kantine der Jugendherberge eingenommen.

Schnitzel, Bratkartoffeln mit Erbsen & Möhrchen, danach Rote Grütze.

Willkommen in den 80ern!! *gg*

Ein Salatbuffet, ein heißes Süppchen und eine kleine Auswahl an Käse & Wurst gibt es auch noch.

All-you-can-eat für 9,90€ pro Nase.

Da gibt es nix zu meckern! 

 

Das Auto parkt gut 200m oberhalb der Burg, auf den Parkstreifen einer kurvigen Straße.

Eine Baustelle an und auf der Straße machen die wenigen Parkplätze die zur Jugendherberge gehören, noch rarer.

Wir beschließen unser Gefährt die ganze Zeit dort zu parken und uns nur noch per Fuß, Bahn oder Schiff zubewegen.

Darum bemerken wir den Platten erst bei der Abreise.

Auf der Terrasse im Burghof, mit herrlichen Blick auf den Rhein gönnen wir uns noch ein Weinchen aus dem Ort und dann geht es ab ins Etagenbett. 

Von Bacharach nach Trechtinghausen

Nach einer guten Nacht und einem guten Frühstück geht es auf die erste Etappe des RheinBurgenWeg.

Der führt vom Rolandsbogen bei Remagen bis zum Mäuseturm in Biegen ca.200 km den Rhein runter oder rauf.

Linksrheinisch

Danach könnte man dann den Rheinsteig (320 km) rechtsrheinisch wieder zurückgehen.

Schauen wir mal, haben ja sonst nix zu tun.*gg*

Die heutige Wanderung beschert uns gut 23 km mit 670 hm rauf und 750 hm runter.

Genau unterhalb der Burg beginnt die Tour und führt uns erstmal über eine schmalen Pfad im Hang Richtung Neurath.

Dann geht es rauf und bei Medenscheid wieder runter, um dann wieder rauf zu gehen.

Schöne Aussichten, schmale Pfade und auch mal über kleine Straßen.

Immer wieder durch Wald oder an Feldern vorbei.

Die Sonne lacht und die Temperaturen sind hoch.

Nach sechs Kilometern erblicken wir die erste Burg, bzw. die Burgruine Fürstenberg.

Jetzt geht es etwas weg vom Rhein und wir laufen durch Weinhänge tief in ein Tal.

Laut Beschilderung gibt es in Oberdiebach Einkehrmöglichkeiten.

Also verlassen wir kurz den Weg und gehen über die kleine Straße in den kleinen Ort.

Leider hat ihr alles zu.

Alles heißt in diesem Fall, zwei Gasthäuser.

Wobei Gasthaus Nummer Eins nach der Staubschicht im Fenster das schon länger tut.

Gasthaus Nummer Zwei macht erst um 17 Uhr auf und das auch nur ca. 3 mal die Woche.

Also, wieder zurück zum Weg.

Der führt uns jetzt wieder rauf und Richtung Rhein zurück.

Über einen kühlen Waldweg und später an Obstbäumen und weiteren Wiesen und Feldern vorbei kommen wir bei Kilometer 12 nach Niederheimbach.

Liegt direkt auf Flussniveau und hat leider außer einen Märchen-Steig auch nicht viel zu bieten.

Dann geht es wieder rauf.

An Märchenfiguren, die auch schon mal bessere Zeiten erlebt haben kommen wir an die Heimburg.

Ist aber wegen Corona geschlossen.

Auf zur nächsten Burg!

Über teils staubige Wege und auch immer wieder kurze Abschnitte auf schmalen Straßen geht es hanghaltend, immer mit schönen Blick auf den Rhein weiter Richtung Süden.

Ein kleines Stück runter, zum Erschbach und dann immer weiter rauf Richtung Sooneck.

Wirtschaftswege, kleine Dorfstraßen und Waldabschnitte.

Hier wird alles geboten.

Kurz vor dem letzten Aufstieg und fast in Sichtweite der Burg erreichen wir den Parkplatz von Sooneck.

Hier dürfen wir ein Schild bewundern, was darauf hinweist das Corona bedingt die Burg und so mit auch der Biergarten zu hat.

So langsam reicht es uns echt!!

Wir hatten drei Liter Wasser dabei, die neigen sich so langsam dem Ende zu und wir haben erst 16 km geschafft.

Beim Anblick der schönen Anlage verfliegt die kurz aufkeimende schlechte Laune aber schnell und wir machen uns wieder auf den Weg.

Ein erst breiter, dann schmaler Waldweg führt uns oberhalb der Burg in einem Bogen zu einem Steinbruch.

Landschaftlich nicht der schönste Fleck, aber auf jeden Fall auch sehr interessant.

Weiter geht es durch den Wald und immer weiter rauf.

Bei Kilometer 18,5 erreichen wir eine Weggabelung.

Der offizielle RheinBurgenWeg biegt hier nach links, Richtung Gerhardshof ab.

Wir nehmen aber die alte Route abwärts nach Trechtingshausen.

Durch eine tiefe Schlucht geht es über einen steinigen Pfad runter.

Barranco Feeling kommt auf.

Hier und da muss man über abgestorbene oder gefällte Bäume klettern.

Ab und zu rutsch man auf den recht holprigen Weg mit losem Schiefer  aus.

Ein bisschen Abenteuer am Ende der Tour.

Auf dem Weg zum Bahnhof sehen wir ein Hinweisschild des örtlichen Campingplatzes.

Es gibt einen Biergarten und er ist offen!!

Uns doch egal wann der Zug fährt.

Leider kann man nicht mit Karte zahlen und so reicht das Geld nur für ein Radler.

Das haben wir uns aber auch verdient.

Danach geht es mit dem Zug zurück nach Bacharach und durch abendlicher Stimmung rauf zur Jugendherberge.

Vorher muss aber noch etwas gegessen werden.

Die schönen Restaurants sind alle voll und so geht es  an ein optisch nicht so schönes direkt an der Straße.

Es ist kurz nach 18 Uhr und wir werden darauf hingewiesen das wir uns beeilen müssten weil die Küche gleich schließt!

Ja, hier wird zeitig gespeist!

Schnell wird ein Schweinefleisch mit Zwiebelsoße und Pommes bestellt.

Von Bacharach nach Oberwesel

Heute geht es in die andere Richtung.

Vier Liter Getränkte werden gepackt, man kann ja nie wissen was uns heute so erwartet.

Von der Jugendherberge geht es runter in den Ort und auf der anderen Seite wieder rauf.

In Serpentinen  schlängelt sich der Weg die Weinberge rauf.

Aus einem alten Wachturm bekommen wir einen tollen Blick auf die Stadt und den Rhein.

Danach geht es noch ein Stück weiter in die Höhe, um dann auf einem schönen Hangpfad mit Blick auf Wein und Rhein Richtung Norden zuwandern.

Zunächst bleiben wir am Hang und genießen die Aussicht.

Dann knickt der Weg ab und wir laufen über eine Hochebene weiter.

Immer mitten oder am Rand von großen Feldern.

Ein komplett anders Bild als gestern, wo der Wald dominierte.

Nun geht es noch ein kleines Stück weiter ins Hinterland, um nach überqueren einer breiten Straße wieder zurück zur Felskante zukommen.

Hier bleiben wir mehr oder weniger die nächsten 7 km.

Meist auf Feldwegen, hier und da auf kleinen asphaltierten Wegen.

Links Felder und Wiesen, rechts Blick auf den Rhein.

Es ist ein sehr entspanntes gehen.

Bei Kilometer 10 verlassen wir die Klippe und müssen direkt an einer Straße runter ins Tal.

Die Hauptstraße macht eine langgezogene 90zig Grad Kurve, aber wir gehen weiter gerade aus und gelangen über einen Wirtschaftsweg noch etwas weiter ins Hinterland.

Hier geht es auch schon wieder rauf.

Nach ein paar Metern dürfen wir den heißen Asphalt zum Glück verlassen und wandern über einen Schotterpfad wieder aus dem Tal raus.

Es geht wieder zum Rhein.

Bald schon können wir eine Burg erblicken.

Die Schönburg.

Eine imposante Anlage mit einem ****Hotel.

Unterhalb der Burg liegt unser Ziel, Oberwesel.

Über einen schmalen, sich windenden Weg, mit Treppen und steinigen Untergrund geht es runter.

Wir gehen bis zur Stadtmitte und gönnen uns erstmal einen Scheibe Brot im Bistro.

Die Scheibe ist größer als der nicht wirklich kleine Teller und mit reichlich Speck, Zwiebeln und Käse gratiniert.

Frisch gestärkt geht es zum Bahnhof und zurück nach Bacharach.

15 Kilometer waren es und die vier Liter haben heute völlig gereicht.

Von Oberwesel nach Sankt Goar

Heute heißt es erstmal aus checken.

Da die Jugendherberge über das Wochenende völlig ausgebucht ist, müssen wir noch einmal umziehen.

Eine neue Bleibe zu finden, die auch bezahlbar ist war gar nicht so einfach.

Auf der gestrichen Wanderung haben wir nach längerer Suche und mit Unterstützung der Touristeninformation in Oberwesel etwas gefunden.

Eine Ferienwohnung im Ortskern des kleinen Dorfes.

Beim Auto angekommen müssen wir leider feststellen, das ein Hinterrad die Puste ausgegangen ist.

Zum Glück ist er nicht völlig platt und so fahren wir langsam den Berg runter und direkt zur Tankstelle.

Dann geht es weiter nach Oberwesel wo wir am Bahnhof parken können und das sogar fast umsonst.

Das Ticket kostet 3 € und übers Wochenende ist der Parkplatz kostenlos.

Zunächst gehen wir ein paar der Treppen rauf die wir gestern runtergestiegen sind.

Dann erklimmen wir über eine Straße einen Hügel um danach oberhalb von Oberwesel einen schönen Pfad zu folgen.

Es geht an der alten Stadtmauer vorbei, an einer schönen, großen Kirche samt gepflegten Friedhof und weiter rauf zum Heinrich Heine Aussichtspunkt, dann wieder runter ins Dorf.

Über eine kleine Nebenstraße kommen wir aus den Ort und direkt in einem Weinberg.

Dann stehen wir vor einem Schild, das uns mitteilt das die Route über den Oelsberg wegen Steinschlag gesperrt ist.

Schade.

Hier verläuft der Wanderweg nämlich direkt im Fels mit steilen Treppen und sogar kleinen Kletterpassagen.

Wir folgen der gut ausgeschilderten Umleitung, die mitten durch den Weinberg schnell an höhe Gewinnt.

Oben angekommen geht es über einen schönen Pfad weiter.

Zunächst durch Wiesen, dann ein kurzes Stück durch Wald um oberhalb des Weinberges zu einem Aussichtspukt zu kommen.

Von hier hat man einen schönen Blick über Oberwesel und den Rhein.

Hier endet auch die Umleitung und wir machen uns auf dem RheinBurgenWeg weiter gen Norden auf.

Der Weg bleibt nun wieder an der Klippe und wir gehen an großen Felder vorbei.

Es gibt immer wieder schöne Ausblicke zum Rhein, aber auch das Hinterland hat seine Reize.

Bei Kilometer 7,5 erreichen wir Maria Ruh mit Blick auf die Loreley.

Hier ist echt mal was los, was bestimmt auch an den Parkplätzen liegt.

Wir ergattern aber noch einen freien Tisch auf der Terrasse und obwohl heute nur eine kleine Tour auf dem Plan steht muss man das doch ausnutzen.

Eine deftige Brotzeit wird bestellt. 

Nach der kleinen oder doch eher großen Stärkung machen wir uns wieder auf den Weg.

Es geht durch Wald und langsam bergab.

In einem kleinen Tal queren wir den Seelenbach um danach über einem schmalen Pfad direkt wieder aufzusteigen.

Weiter über einen staubigen Feldweg, der in einem großen Bogen zurück zur Kante führt um dann wieder leicht ins Landesinnere.

Das Ziel ist fast erreicht.

Nochmal ein schöner Blick zum Rhein und auf Sankt Goar um dann über etliche Stufen die Hügel zu verlassen.

Als wir unten angekommen sind gönnen wir uns erstmal ein kühles Radler.

Heute waren es nur knapp 11 km.

Zurück nehmen wir die Rheinfähre.

Gehört ja auch dazu.

Wieder sind alle Lokale besetzt und wir entscheiden uns für die Trattoria Sicilia  in Oberwesel.

Eine Gute Wahl.

Das Restaurant ist komplett leer und wir setzen uns nach draußen in den Hinterhof-Biergarten.

Nicht der schönste Platz der Welt, aber zumindest ist am an der frischen Luft.

Der Koch und Besitzer nimmt die Bestellung persönlich auf und preist seine heute frisch gemachten Nudeln an.

Wir haben uns aber schon für die Fischplatte für zwei entschieden.

Als die üppige Leckerei aufgetischt wird, ist auch ein großer Berg Tagliatelle mit Meeresfrüchte drauf. 

"Die müsst ihr unbedingt probieren!" spricht Franco (wir sind schon per Du) 

Und wie recht er hat!

Alles ist super lecker und reichlich.

Da Franco heute nicht wirklich viel zu tun hat, wird sich ausgiebig unterhalten.

Als dann noch ein ehemaliger holländischer Frachtschiffkapitän vorbei kommt, der hier wohl Stammgast ist, werden die Gespräche noch interessanter.

Der nette Seebär erzählt von früher und wie es damals so auf den Kanälen und Häfen zuging.

Ein wirklich toller Abend krönt den schöne Tag.

So muss Urlaub sein!!

Von Trechtingshausen nach Bingen

Heute geht es nochmal in die andere Richtung.

Da der RheinBurgenWeg ja in Bingen endet, entschließen wir uns die letzte Etappe zulaufen.

Mit dem Auto fahren wir nach Trechtingshausen und parken direkt unterhalb von Burg Reichenstein an der Bundesstraße.

Zunächst geht es rauf zur Burg, die richtig schön ist aber leider ein Hotel beherbergt und den Rest kann man auch nur nach Eintritt im Museum besichtigen.

Also wieder runter.

Da wir uns ja nicht auf dem aktuellen RheinBurgenWeg befinden, der ja oben rum über den Gerhardshof verläuft schauen wir mal wo es weiter geht.

Ein kurzes Stück an der Bundesstraße entlang sichten wir aber schon das erste Hinweisschild.

Es ist stark verblichen, aber direkt drunter ist deutlich die Jakobsmuschel zu erkennen.

Der linksrheinische Jakobsweg verläuft direkt auf den RheinBurgenWeg und so scheinen wir richtig zu sein.

Wir verlassen die Bundesstraße und gehen am Rande vom Morgenbach in ein Tal.

Über kleine Treppen und schmale, stellenweise steile Pfade wird das Tal schnell hinter sich gelassen und wir schrauben uns an schöne Felsen vorbei immer höher.

Nach einem kleinen Gespräch mit einem jungen Wanderer übers Zelten und biwakieren im Wald geht es weiter.

Noch etwas höher und dann im leichten rauf und runter bleibt der schmale Waldpfad im Hang und bringt uns zur Burg Rheinstein.

Um ins Restaurant zu kommen muss man hier wohl Eintritt bezahlen, dafür gibt es aber eine schöne Tour durch die kleine Burg.

Dann ein kühles Weizen mit Blick ins Tal und weiter geht es.

Noch ein kleines Stück an der Klippe und dann weg vom Rhein.

An einer bewirtschaften Waldhütte geht es nun rauf.

Der Waldweg ist breit und und verläuft ohne Kurven der Hang hinauf um dann runter ins Tal des Morgenbach zu führen.

Ein breiter Schotterweg führt gut 2 km immer am Bach entlang.

Nun geht es in die Steckeschlääferklamm.

Über viele hölzerner Stege führt ein schön gestalteter Weg durch die Klamm.

Viele Schnitzereien sind zu enddecken.

Der Pfad endet an einer breiten Straße mit Parkplatz, was wohl auch die vielen Menschen hier erklärt.

Über die Straße gehuscht und wieder in den Wald.

Die Wege werden breiter und voller.

Es ist Samstag, die Sonne scheint und der Wald wimmelt vor Menschen.

Natürlich soll das auch so sein, aber die Einsamkeit zu zweit gefällt uns doch besser.

Wir wandern über einen Waldlehrpfad über perfekte Spazierwege.

Bingen rückt näher.

Bald geht es stätig bergab und am Prinzenkopf erwartet uns ein letzte Blick von oben auf dem Rhein.

Noch einmal beschert uns diese Etappe etwas Abenteurer und es geht über eine steinige Piste in Serpentinen den Hang runter.

Dann stehen wir auf der B9, vor den Toren von Bingen.

Das Ende der Tour ist der Mäuseturm und da sind wir ja noch nicht.

Über die B9 und nach links um über die Brücke die Bahnschienen zu überqueren.

Die ist aber mit dicker Kette samt Vorhängeschloss gesichert.

Warum auch immer??

Also geht es an der Bundesstraße Richtung Stadt, über die Brücke im Bahnhof über die Schienen und dann im Park zum Turm.

Aber alle Pfade runter zum Rhein mit freier Sicht auf den Mäuseturm sind mit Zäune abgesperrt.

Schade das eine schöne Tour so enden muss.

14 Kilometer waren wir heute unterwegs und ich weiß ja nicht wie die ausgeschilderte, aktuelle Etappe so aussieht, aber unsere war super schön und ohne Schwierigkeiten zu laufen.

Das ist übrigens die Nahe die hier in Bingen in den Rhein fließt.

Nach einem kleinen Stadtrundgang durch die Fußgängerzone auf der Suche nach einem netten Restaurant ( was mal wieder schwierig war)

ging es zurück zum Bahnhof.

Es ist schon spät und der Zug fährt nur einmal die Stunde.

Da die Stunde erst in 48 Minuten vorbei ist gönnen wir uns eine Taxifahrt zurück zum Auto.

Oelsbergsteig

Das Auto ist gepackt und heute geht es wieder zurück ins Ruhrgebiet.

Da wir aber erfahren haben, das der gesperrte Oelsberg ohne Probleme zulaufen ist machen wir noch eine kleine Abschieds Runde.

Etwas mehr als 5 Kilometer sind es und die Sperrung wegen eines Steinschlages ist völlig unbegründet.

Oder nach den Aufräumarbeiten wurde vergessen die Schilder zu entfernen.

Zunächst geht es sanft in den Weinberg und dann über  Stufen oder senkrechte Leiter höher rauf.

Danach folgen ein, zwei Kletterabschnitte mit Stahlstufen die in den Fels geschlagen sind.

Nun geht es über einen schmalen, oft schief zum Hang verlaufenen Pfad weiter um dann an einem Aussichtspunkt die Felsen zu verlassen.

Zurück gehen wir oben rum und kommen wieder am Auto an.

 

Dann fahren wir noch den Rhein rauf und bei Koblenz auf die Autobahn.

Eine ganze Woche super, tolles Wetter, gute Unterkünfte, lecker Essen und schmackige Weine.

Schöne Wanderungen gemacht und nette Leute getroffen.

Ich denke das wir den Rest des RheinBurgenWeg auch noch machen werden, aber jetzt ist erstmal Schluss mit Urlaub.

 

Ich hoffe es hat Spaß gemacht alles zu lesen und viele Bilder zuschauen.

Bis dann, weil "Der Weg ist das Ziel" und auf hören "draussenraus" zu sein werden wir bestimmt nicht!!

 

Alle Touren zum nachlaufen oder fahren, auch die es nicht oder nicht auf die Seite geschafft haben  gibt es bei Komoot "Mario aus Witten"