Morgen geht es los.
Drei Wochen La Palma.
Unsere Unterkunft ist in Puntagorda, so 2 Stunden mit dem Auto vom Flughafen entfernt.
Hat so 2400 Einwohner, auf einer Fläche von 31 km2.
Klein und weit ab von allen.
Geplant ist mal so gar nix.
Also lasst euch Überraschen ob und was wir alles so erleben.
Wenn es euch gefällt oder auch nicht, schreibt gern einen Kommentar auf die Startseite oder ne Mail an mich.
Heute morgen aufgewacht, Kaffee gekocht und auf der Veranda des frei stehenden Ferienhauses getrunken.
Achso, mit Meerblick.
Man kann es schlechter treffen.*g*
Natürlich haben wir das so gebucht, aber ich muss zugeben so ganz genau schauen wir uns die Sachen echt nicht an.
Und was so alles auf Hotelseiten und Buchungsportalen steht, sind ja oft auch nur Richtlinien.
Auf jeden Fall ist es echt sehr schön hier.
Etwas unterhalb von Puntagorda, so 200m die schmale Straße rauf ist ein Supermarkt, ein Bäcker, Restaurants und Bars.
Hier unten, in Sichtweite sind noch so vier Häuser.
Auf einer kleinen Straße, die man nicht sieht, da es hügelig ist, hört man ab und zu ein Auto.
Einen kleinen Meerwasserpool gibt es auch, den teilt man sich mit den anderen Urlaubern.
Davon gibt es aber nur zwei im Moment.
Die anderen Häusern sind nicht bewohnt.
Wie gesagt hügelig, waldig und sehr ruhig.
Nachdem oben erwähnten Kaffee gieht es rauf zum Supermarkt, Frühstück kaufen.
Nach dem Frühstück fahren wir nach Puerto Tasacorte.
Strand gucken. Keine Katzen!
Dann weiter nach Los Llanos und erstmal richtig einkaufen.
Da wir ja schon öfters hier waren, wird der angepeilte Hyperdino ohne Probleme gefunden
Hier gibt es alles.
Danach zurück über Tasacorte zurück zur Unterkunft.
Dann eine kleine Wanderung direkt vom Haus aus.
Über eine Asphaltpiste runter und über eine Schotterpister wieder rauf.
Dann in einen kleinen Baranco und wieder rauf zur Kirche St.Mauro Abad.
Ein echt schöner Platz.
Wieder zurück in den Barranco und weiter über schale Pfade, kleine Straßen und Schotterweg.
Dann rauf zum Montana Matos, mit herrlichen Blick über die steilen Küsten, das Meer, die Berge, einen Drachenbaumhain, die Windmühle von las Tricias und Wäldchen.
Wieder runter und ein kurzes Stück über einen Schotterweg, dann steil rauf, steinig, Schattenlos.
Nun hanghaltend über eine Asphaltpiste, runter in einen kleinen Baranco, wieder rauf und wir stehen an unseren kleinen Haus.
Waren nur 6 Kilometer und 200 Höhenmeter, aber das hat völlig gereicht.
23 Grad, wolkenloser Himmel und zum Teil anspruchsvoller Untergrund.
Noch kurz in den Pool, herrlich!
Dann wird der Grill angeheizt und der Tag klingt mit lecker Fleisch, lecker Wein und lecker Rum aus.
Heute sind wir faul.
Lange geschlafen, spät gefrühstückt und erstmal auf der Terrasse abgehangen.
Aber irgendwie wollten wir doch noch etwas machen, also mit dem Auto über kleine, kurvige Straßen runter zum Puerto Puntagorda.
Die Straße endet dann einfach und man muss irgendwie am Rand parken.
Nun ein paar Stufen runter.
Also so um die zweihundert Stufen.
Vorbei an den "Wochendhütten" der Bewohner von Puntagorda.
Mache sind nur Höhlen mit einer Holztür, andere gemauerte, kleine Hütten.
Einige haben sogar kleine Terrassen.
Strom und Wasser gibt es auch.
Unten angekommen erwarten uns schroffe Felsen und Lavagestein.
Ein Naturbecken fühlt sich ständig mit Meerwasser und lädt zum planschen ein.
Also, nicht ganz natürlich, sondern mit Hilfe von Hammer und Meißel oder hoffentlich schweren Gerät gebaut.
Über eine Leiter kann man in den Ozean gelangen.
Allerdings nur bei ruhiger See.
Es hängt wohl ne rote Fahne hier unten aber die See macht einen ruhigen Eindruck.
Also rein in das sehr erfrischende Nass.
Danach legen wir uns noch ne Zeit in die Felsen und lassen uns die Sonne auf den Pelz scheinen.
Nochmal ne schnelle Abkühlung im Naturbecken und dann die 200 Stufen wieder rauf.
Dann auf ein Eis in den Ort und wieder auf unsere Terrasse.
Jetzt nicht direkt verschlafen, aber auch nicht so früh aus dem Bett gekommen wie erhofft.
Egal, machen wie die erste größere Tour halt morgen oder übermorgen.
Mit dem Auto rauf zur LP-1 und Richtung Norden bis zum Besucherzentrum La Zarza.
Das ist immer noch nicht auf oder auch wieder zu.
Leider ist der Wanderweg in den wunderschönen Baranco La Zarza auch gesperrt.
Was jetzt aber auch nicht wirklich schlimm ist, wir haben ihn ja schon zweimal gemacht.
Schnell umgeplant und ne andere Strecke von hier aus rausgesucht.
Wenn man das La Palma Packet auf Komoot runtergeladen hat, wird einem jeder Wanderweg und jeder Pfad angezeigt.
Das hat schon was!
Ein kurzes Stück die LP-1 rauf und dann rechts auf einen asphaltierten Weg.
Der führt uns runter, an Büschen, Sträuchern, kleinen Bäumen und Feldern vorbei.
Die Wolken hängen tief, so tief das man auch mal durchgeht.
Nun recht steil runter, eine Straße gequert und über einen holprigen Pfad noch tiefer runter.
Die Bäume sind oft krüppelig und von Moosen und Fleschten überwachsen.
Der Wolkennebel macht es noch mystischer.
Herrlich.
Dann rechts über eine Schotterpiste ansteigenden durch Lorbeerwald.
Nun senkt sich der Pfad wieder und wir kommen an vereinzelt stehen Häusern und Feldern vorbei.
Durch einen schmalen Hohlweg noch etwas tiefer, dann höhehaltend Richtung Westen.
Zunächst an Wiesen vorbei und wieder Wald.
Alt, knochig und feucht durch die tief fliegenden Wolken.
Ja fliegen, ganz schön windig heute.
Eine Straße wird überquert und der Wanderweg knickt nach links ab.
Wir schlagen uns aber nach rechts in den Wald.
Ein schmaler, kurviger Pfad bringt uns zunächst höhehaltend weiter, dann steil und rutschig nach unten.
Ein scharfen Linksknick, weiter runter und wir stehen im Bachbett, fuente del Rio.
Ist aber mehr ein Rinnsall und wir erreichen ohne Probleme das andere Ufer.
Nun geht es quasi durch den Bach raus und rauf, nach so 200 Meter verlassen wir das Gewässer und gehen über eine Forstpiste weiter und weiter rauf.
Am Ende der Piste erwartet uns die kleine Kappele von St.Antonio.
Hier gibt es auch ein kleines Restaurant und einen großen, sehr großen Platz auf dem einmal im Jahr ein Kirchfest samt Tierauktion statt findet.
Beim ersten Trip auf die Insel waren wir hier mal zufällig gelandet.
Ein sehr buntes Treiben mit lecker Essen und ne Menge Tiere gab es da.
Wir verlassen den heute mehr als ruhigen Platz und gehen ein kurzes Stück an einer breiten Straße entlang um uns dann wieder in die Büsche zu schlagen.
Ein schöner Pfad bringt uns zurück zum Parkplatz.
Kleine, aber schöne Tour durch tolle Lanschaft.
Auf dem Rückweg machen wir noch einen Abstecher nach Santo Domingo.
Dieser Ort ist nun wirklich am Arsch der Welt.
Der schöne Dorfplatz, mit riesigen schattenspendeten Bäumen und Blick auf die kleine, weiß strahlende Kirche lädt zum verweilen ein.
OK.
Wird gemacht.
Kühles Bier, Thunfischkroketten und gebratenem Käse.
Um neun Uhr sitzen wir im Auto.
Geht doch*g*
Raus aus dem Dorf und hoch zur Hauptstraße.
Nach gut einen Kilometer haben wir schon das Ziel erreicht.
Einen kleinen Parkplatz.
Wanderstöcke, wichtig hier
3l Wasser, noch wichtiger
Und los.
Unsere Tour führt uns heute nach Las Tricias, dann rauf zum Montana Las Tricias und dann durch den Barranco Izcagua wieder zurück.
Sind so 13 Kilometer und 600 Höhenmeter rauf und runter.
Ein kleiner Waldpfad bringt uns runter und wir gelangen auf den GR130.
Über einen schönen Pfad geht es steil bergab.
Steinig, holprig und immer tiefer in den Barranco.
Sandra schreit plötzlich. Auf dem Geröll weggerutscht und mit dem Steiß auf einem Stein gelandet.
Über uns kann man Klippen, Kiefernwald und schroffe Felsen bestaunen.
Der Himmel ist wolkenlos, aber eine sanfte Briese bringt Abkühlung.
Dann geht es wieder rauf.
Mal steil, mal sanft.
Der Pfad bleibt schmal und steinig.
Nun höhehaltend durch Gärten.
Hier wächst und blüht eigentlichen alles.
Mandelbäume, Zwiebeln, Pflaumen, Kapuzinerkresse, Geranien, Kartoffeln und und und
Dann geht es kurz wieder runter und über eine Betonpiste rauf, die ersten Häuser von Las Tricias sind erreicht.
Hier verlassen wir den GR 130, knicken scharf rechts ab und müssen jetzt rauf.
So richtig rauf.
Zunächst über Betonplatte.
Steil und steiler geht es den Berg rauf.
Ein Hund findet uns wohl interessant und tappt mit uns den Hügel rauf.
Dann ein kurzes Stück an der Hauptstraße entlang.
Am örtlichen Supermarkt mit Blick auf die kleine Dorfkirche gibt es erstmal ne Pause mit Kaltgetränk. Der Hund, sagt die Dame im Supermarkt heißt wohl Uba und gehört zum Dorf.
Dann geht es weiter und weiter hoch.
Der Hund findet das doof und trottet wieder zurück.
Eine steile Asphaltstraße bringt uns raus aus dem Ort und immer weiter rauf.
An kleinen Häusern vorbei, an schönen kleinen Häusern vorbei, an schönen, alten kleinen Häusern vorbei.
Rauf, rauf, rauf.
Wir kreuzen die LP-1 und wandern weiter rauf.
Nach dem letzten Haus auf der linken Seite, erschrecken wir uns zu Tode! Während wir kleine Kätzchen und ihre Mama begutachten schreit plötzlich etwas vor uns.Ohrenbeteubend. Eine Gans bewacht das Haus, wir sind beeindruckt. Dann endet die Straße.
Nun über einen schönen Camino, etwas verwachsen zunächst, höhehaltend dann wieder aufwärts.
An zwei echt schönen Fincas vorbei und dann ist Schluss mit Zivilisation.
Eine staubige Forstpiste bringt uns in den Kiefernwald und, Na Klar, noch höher.
Der Wind nimmt zu und die Kiefern spenden mal mehr, mal weniger Schatten.
Hier oben gibt es nix, außer Wald und herrliche Fernblicke bis rauf zum Calderarand.
Die Piste schlängelt sich weiter hoch, wird schmaler und dann ist es nur noch ein mit Kiefernnadeln überladener Pfad.
Nun verlassen wir kurz diesen schönen Weg und gehen nach links, rauf zum Montana Tricias.
Hier stürmt es schon fast, aber das hält uns nicht auf.
Asphalt und Waldboden wechseln sich ab und nach 800 m sind wir oben.
1209 Meter hoch und mit super Aussicht auf Puntagorda, Las Tricias und den Calderarand.
Dann wieder runter und weiter durch die Kiefern.
Wir erreichen eine Wegkreuzung.
Links lockt ein Abstecher nach Briestas.
Dort gibt es ein super-uriges Lokal.
Wir waren schon dreimal dort, einmal war es offen und echt lecker.
Wir entscheiden uns für rechts.
Der schmalen Waldpfad führt meist höhehaltend weiter und Kiefernnadeln machen ihn sogar fast weich.
Dann ein leichtes auf und ab und wir kommen an Madelhainen und Weinbergen vorbei.
Ein kurzes Stück über eine schmale Straße, dann scharf rechts und über eine staubige Forstpiste weiter.
Ab jetzt geht es nur noch runter.
Zunächst über die staubige Piste mit mäßigen Gefälle.
Dann warnt ein Schild vor Steinschlag genau an der Stelle wo wir jetzt lang müssen.
Gesperrt ist es nicht, also weiter.
Es geht über steinige, steile Serpentinen in den Barranco Izcagua.
Dazu kommt noch das der ganze Pfad voller getrockneten Kiefernnadeln oder Kiefernzapfen ist.
Dann sind wir unten, am Boden der Schlucht.
Kurz rauf und dann meist höhehaltend oder leicht bergab.
Und ja, hier gab es Steinschlag.
Zweimal müssen wir etwas klettern, aber alles halb so wild.
Nun wieder Forstpiste und weiter runter, dann kurz über Asphalt und wir stehen wieder an der LP-1 auf den wir so 200 m zurück zum Auto gehen.
Hammer Landschaft, mit Wind zum Glück meist nicht zu heiß, aber anstrengend war es trotzdem.
Danach ging es erstmal in unseren Pool und auf die Sonnenliege.
Mit selbstgemachten Essen, Wein und Rum von umme Ecke klingt jetzt langsam der Tag aus.
Heute mit dem Auto ein bißchen über die Insel gefahren.
Das längste gerade Stück Straße war wohl ca. 300 m, der Rest besteht aus Kurven.
Lange Kurven, kurze Kurven, enge Kurven, Doppelkurven, neunzig Grad Kurven....
Zunächst über die LP-1, dann rauf zum Roque de los Muchachos.
Die eigentliche Zufahrtsstraße war aber wegen Bauarbeiten gesperrt.
Naja, dann halt ohne Gipfel auf der anderen Seite wieder runter und nach Santa Cruz de La Palma.
Dort sind wir mehr oder weniger ziellos durch die schöne Altstadt, aber auch durch nicht ganz so touristische Ecken spaziert.
Lecker Essen gab es auch noch.
Gegrillter Tintenfisch und hausgemachte Pommes.
Für 16.80€ mitten in der Altstadt, da gibt es nix zu meckern.
Dann weiter mit dem Auto und zwar Richtung El Paso.
Dort gab es an einem Grillrestaurant wo wir schon mal waren noch Abendessen mit herrlichen Blick auf die Caldera, einige Gipfel und den quasi neuen Vulkankrater gratis dazu.
Kabeljau und Entrecôte vom Holzkohlegrill.
Dann wieder auf die Piste und ab nach Hause.
Die letzten 5 Kilometer waren echt schwierig, weil die Sonne so tief und ungünstig stand, das man in jeder zweiten Kurve quasi 2 Sekunden blind gefahren ist.
Braucht man nicht wirklich.
Heute geht es zum Vulkan, genauer gesagt zum Tajogaite, der Neue.
Wieder auf die LP-1 bis nach El Paso, dann weiter auf die LP-301 bis fast nach El Pilar.
Am Sternengucker Parkplatz parken wir.
Ein kurzes Stück über die Straße zurück und wir knicken scharf links auf den Wanderweg SL-LP-14 ab.
Mäßig geht es über feinen Lavasand runter, ein paar Kiefern spenden Schatten, dann höhehaltend über einen Fahrweg und wir stehen vor einer Schranke mit Schrankenwärterhaus.
Der freundliche Mann kommt schon raus und fragt nach unser Genehmigung.
Sowas haben wir natürlich nicht.
Ohne Genehmigung und Guide geht es hier nicht weiter, werden wir auf englisch hingewiesen.
Doof das.
Also kein Tajogaite für uns.
Was aber nur halb schlimm ist, weil wir vor zwei Jahren schon am Krater waren (ohne Genehmigung und Guide) und es hier über all Vulkan, toll Landschaft und Wanderwege gibt.
Also einfach weiter auf dem SL-LP-14 den Hang runter.
Nach knapp 500 Metern kommen wir an eine Wegkreuzung.
Links nach Tacande, rechts nach El Paso und geradeaus geht es auch noch.
Dann gerade aus.
Ein uralter Camino führt oft steil den bewaldeten Hang hinunter.
Mal in Serpentinen, mal einfach geradeaus, immer über dicke Steine und immer mit Kiefernnadeln überwuchert.
Gut 2 Kilometer geht es bergab, im Schatten der Kiefern und oft mit herrlichen Blicke auf die bewaldeten Vulkane um uns rum.
Wir kommen an einem recht großen Haus, mit umzäunten Gelände vorbei, hier mitten im Nichts.
Hat sogar eine asphaltierte Zugangstraße.
Auf der gegen wir nach links, ein kleines Stück und wieder rauf und gelangen wieder auf den Wanderweg SL-LP-14, auf dem wir wieder zurück wandern.
Zunächst etwas steinig, dann über Lavasand.
Mal höhehaltend, meist ansteigend, mitunter auch steil.
Der Kieferwald hält die Sonne zunächst ab, aber als wir durch eine alte Lavazunge kommen ist Schluss mit Schatten.
Wir steuern den Montana Quemada an und umrunden ihn halb, durch feinsten Lavasand und immer rauf.
Dann gelangen wir wieder an die Wegkreuzung vom Beginn der kleinen Tour.
Nun auf dem Hinweg wieder zurück.
Hin ging es ja runter.
Toller, spontaner Trip durch herrlichen Landschaften.
7,77 Kilometer mit 380 Höhenmeter rauf und runter.
Achso, unterwegs haben wir das erste Mal auch andere Wanderer getroffen.
Die waren natürlich aus Deutschland und hatten Infos zum Tajogaite.
Sie machen eine gebuchte Tour, mit deutschsprachigen Guide.
Kostet 38€ pro Nase.
Dauert so 4h und man wird in El Paso abgeholt.
Es ist nicht wirklich teuer, aber werden wir nicht machen.
Ja, die müssen Geld verdienen und auch den Touristen etwas bieten.
Aber wenn ich daran denke, daß ich hier alle Vulkane und hunderte Kilometer Wanderweg umsonst nutzen kann, warum soll ich dann für den Krater Kohle bezahlen?
Wir werden das Geld eventuell Nutzen um eine längere Tour zu machen, das geht aber nur mit Unterstützung von Bus und Taxi.
Kommt dann auch der Insel zugute.
Habe nachgeschaut, die Tour ist gut gebucht bei einigen Anbietern.
Auf dem Rückweg gab es lecker Fisch mit Meerblick in Puerto Tasacorte.
Heute haben wie keine große Lust irgendwo hin zu fahren.
Muss man ja auch nicht, eigentlich gibt es überall gute und gut Ausgeschilderte Wanderwege.
Heute haben wir keine richtige Lust große rum zu fahren.
Muss man ja auch nicht.
Überall gibt es gute, schöne und Top Ausgeschilderte Wanderwege.
Jetzt steht das hier zweimal und ich kann es nicht löschen, zumindest nicht mit der App.
Mach ich dann also zu Hause*g*
Komoot an, kurz gesucht und schnell fündig geworden.
Von der Avenida de los Almendros geht es Stadt auswärts bis El Fajal, das kleine Naherholungsgebiet von Puntagorda.
Wald, Grillplätze, Veranstaltungsgebäude.
Richtig was los heute, ist ja auch Sonntag.
Musiker und Menschen.
Nachdem wir auf einen der Skywalk die wundervolle Aussicht genießen, verlassen wir das bunte Treiben auf einen schmalen Pfad der sich ansteigenden an den Steilklippen den Berg raufschlängelt.
So kommen wir rauf zum GR 130, den wir auf den Weg nach Las Tricias genommen haben.
Diesmal geht es aber in die andere Richtung und weiter den Hang rauf.
Plötzlich kommt ein junger Typ auf und zu, mit einer Hand winkt er, mit der anderen balanciert er einen Teller mit Schokobällchen.
Ein deutscher Hippi, der sich so oder auch so sein Darsein realisieren will.
Seine Worte!
Mit Datteln, Banane, Aprikosen, Schokolade und Kokssplitter garantiert.
Ob noch was anders drin ist?!
Wir kaufen zwei und bezahlen 5€ statt 3€.
Sind lecker.
Jetzt verlassen wir den GR130 und wandern auf einem steinigen, steilen Pfad weiter rauf.
Da wir laufen müssen und nicht fliegen können, waren die Schokobällchen wohl nicht verfeinert.
Noch ein gutes Stück weiter hoch, dann rechts auf eine Piste, an einem großen Wasserbecken vorbei.
Kurvig geht es höhehaltend durch den Wald, dann scharf nach rechts und über eine weitere staubige Piste leicht bergab.
Bevor wird links auf einem schmalen Pfad abbiegen, haben wir einen tollen Blick auf Puntagorda und das Meer.
Der schmale Pfad führt uns in einen kleinen Baranco und steil wieder raus.
Nun höhehaltend durch einst verbrannten Kieferwald.
Doch so leicht lässt sich eine Kiefer nicht unterkriegen.
Überall wachsen neue Triebe und alles leuchtet in frischen Grüntönen.
Dann in den nächsten Barranco und an einer kleinen Ziegenherde wieder rauf.
Der teils verwucherte Pfad endet an einer Betonpiste auf der es zunächst weiter rauf geht und die dann höhehaltend durch vertrocknete Wiesen, bestellte Felder und schnuckeligen Häusern vorbei führt.
Eine schmale Asphaltstraße bringt uns wieder runter, noch mehr schön Anwesen, aber auch verfallende Ruinen stehen am Straßenrand.
Über eine weitere sehr steile Betonpiste geht es weiter runter und wir kommen an der alten Mühle von Puntagorda vorbei.
Nun ein schmuckes Museum.
Ist wohl geschlossen, aber der Außenbereich kann besucht werden, was wir auch machen.
Hier treffen wir auch wieder auf den GR130 auf dem wir Richtung Auto zurückgehen.
Wir wandern noch durch zwei kleine Barancos, die hier unten in Dorfnähe auch zum anpflanzen genutzt werden.
Zum Teil aber auch einfach mit blühenden Büsche und Planzen aller Art zugewachsen sind.
Über eine steile Straße zurück zur Avenida de los Almendros und auf der zum Auto.
Kurz vor erreichen des Gefährts, treffen wir wieder auf den Hippi, der uns lautstark entgegen rennt.
Alles hat er noch nicht verkauft, aber der Teller ist schon ordentlich geplündert.
Das Netzt ist schwach die letzten Tage, aber heute kann ich wieder etwas schreiben.
Mit dem Auto auf die LP-1 und über Las Tricias, Hoya Grande, Llano Negro, Roque de Faro, Barlovento, Los Sauces und diverse andere Ortschaften oder Haus Ansammlung bis nach La Galga bzw. kurz davor gefahren, zur Cubo de la Galga.
Eine lange und kurvereiche Fahrt durch den Norden der Insel.
Eine Wandertour die wir schon dreimal gemacht haben und die immer wieder großartige ist!
Vom Parkplatz geht es über eine kleine asphaltierte Straße in die Schlucht.
Immer leicht ansteigend und in kleinen Kuven.
Die Berghänge rücken fast bei jedem Schritt näher zusammen.
Am Wegesrand wächst so allerhand Grünes, Schmetterlinge begleiteten unseren Weg.
Noch fällt die Sonne in den Barranco ein, aber schon bald laufen wir im Schatten der Steilwände weiter.
Weiter auf einer Schotterpiste und weiter ansteigend.
Immer enger wird das Tal und wir blicken rechts und links auf imposante Felsformation.
Aber Platz für Wald ist hier auch und so geht es über einen steinigen Waldpfad noch weiter hoch, aber immer gemäßigt.
Durch einen alten Wasserkanal, einem Tor ähnliche Öffnung in einer gemauerten Mauer bringt uns in einen kleinen Urwald aus meist riesigen Farnen.
Es geht über feuchte Steine steil rauf, dann nach rechts und schlüpfrich weiter hoch.
Ein enger Pfad bringt uns durch den Lorbeerwald, hier und da Farne bis zu zwei Meter hoch.
Mal über feuchte Holzstufen, mal über feuchten oder nassen Lehmboden windet sich der Weg weiter rauf.
Rechts schützt ein Holzgeländer vor dem tiefen Barrancogrund.
Dann höhehaltend weiter und nun runter in die Schlucht, auf der anderen Seite wieder rauf.
Oft steil, immer durch Wald.
Nochmal runter, nochmal rauf und wir stehen auf einer recht breiten Forstpiste.
Auf der geht es nun höhehaltend oder im leichten auf und ab raus aus dem immer grünen Urwald und wir gelangen zum Somada Alta, einen Aussichtspunkte auf 770 m mit herrlichen Weitblick.
Über einen echt steilen, schmalen Pfad geht es zügig runter und durch einen coolen Hohlweg noch tiefer, das alles wieder durch Wald.
Wir gelangen auf eine Betonpiste und wenden uns nach links.
Diese bringt uns kurvig und höhehaltend weiter, aber nur ein kleines Stück.
Dann wieder über einen Pfad in den Wald zurück und holprig wieder rauf.
Rechts steile Hänge, links waldiger Abgrund und wir in der Mitte.
Zunächst weiter rauf, dann steil wieder runter und wir gelangen wieder zum Wasserkanal mit der Öffnung, vom Start der Urwald Tour.
Zurück geht es auf dem gleichen Weg wie hin.
8,5 Kilometer mit 500 Höhenmetern.
Die Rückfahrt geht zunächst Richtung Santa Cruz de La Palma, dann rauf und durch den Tunnel auf die andere Seite der Insel.
Durch El Paso, an Los Llanos und Tasacorte vorbei und über El Time und Tijarafe zurück nach Puntagorda.
Diese Rundfahrt mit dem Auto ist ähnlich aufregend wie so ne Baranco Wanderung.
Heute lassen wir uns mal fahren.
Aber dieses Gefährt braucht keine Straßen sondern Wasser.
Also auf zum Puerto Tasacorte und rauf auf die "Bussard", ein echter Krabbenkutter, gebaut 1970 in Büsum.
2005 schipperte der neue Besitzer fünf Monate bis Grand Canaria, baute es um und seit dem wird es als Ausflugsboot hier auf La Palma eingesetzt.
Andreas, 2.Kapitän, Smudje und Mädchen für alles begrüßte uns am Deck.
Vor über 10 Jahren tat er das auch schon.
Damals hatten wir den gleichen Ausflug gebucht.
Als er unsere Namen von der Liste abhalten, frage er ob das ein italienischer Name sei und ich antwortete
" Genau das hast du mich vor 10 Jahren auch schon gefragt"
Er lacht, konnte sich aber natürlich nicht mehr Erinnern.
Die fahrt geht vier Stunden und die Küste hoch bis da wo wir wohnen.
Unterwegs kommt man an imposanten Höhlen und der "Piratenbucht" vorbei und es gibt einen Badestop mitten im Ozean.
Dann fährt das Boot weg von der Küste und in einem Bogen wieder zurück zum Hafen.
Unterges gibt es noch lecker Tapas.
Dann gibt es noch einen Abstecher zum neuen Lavafeld vom Tajogaite.
Es gibt einige Infos zu Land und Leuten und auch zum Ausbruch des Vulkans.
Andreas Haus stand dort und ist jetzt unter 15 Meter Lava verschwunden.
Eine schöne und interessante Fahrt und mit vier Stunden Sonne auf dem Kopp.
Im Sonnen geschützen Bereich kann man wohl gut sitzen und essen, aber gut gucken geht da nicht.
Keine Ahnung wie gut die Fotos sind, ich stelle einfach mal alle hier rein.
Heute geht es spät los, nach Los Llanos.
Zum Bummeln und shoppen.
Ja, das können wir auch...mal*gggg*
Danach nochmal an die Promenade von Puerto Tasacorte.
Schließlich muss man alle Fischrestaurantes unterstützen.
Los Llanos hat eine echt schöne, aber sehr übersichtliche Altstadt.
Mit kleinen Gassen, alten Häusern und einem schönen Platz.
Der Rest hat schon fast Großstadt Flair.
Heute geht es auf die andrre Seite der Insel, in den Barranco de la Madera oberhalb von Santa Cruz.
Durch den Tunnel und kurz vor Santa Cruz Richtung Las Nieves.
Auf dem Parkplatz der schicken Kirche Nuestra Señora wir geparkt.
Dann erstmal einen lecker Cappuccino auf dem Platz vor der Kirche und kurz auch rein.
Klein, aber Oho!.
Dann über Treppen runter, ein kleines Stück an der Straße entlang und wir stehen am Wegweiser zum RP LP 2.3.
Und erblicken ein "Dieser Weg ist gesperrt Schild".
Schon wieder.
Wir waren jetzt schon sieben mal hier auf La Palma und haben so einige Kilometer zu Fuß zurückgelegt.
Wir sind komplett um die Insel gelaufen (GR 130), sind den GR 131 von Tasacorte bis nach Fuencaliente gewandert und quer durch von Los Llanos nach Santa Cruz und von den 65 Touren aus dem Rother Wanderführer haben wir mehr als 2/3 gemacht und noch nie war etwas gesperrt.
Ich will nicht angeben, ich bin nur sauer und/oder Enttäuscht.
Ich hoffe mal das die Sperrungen einen guten Grund haben, Erdrutsch oder sowas und nicht darauf geschuldet ist,das der wohl sehr gut laufende Tourismus FlipFlopWanderer auf die Insel spült und die sollen eventuell davon abgehalten werden hier rum zu Eimern.
Also, zurück zum Auto und schnell umgeplant.
Wir waren ein Stück zurück und dann weiter nach San Pedro de Breña Alta.
Dort geht es zu den "Fuentes de Las Breñas".
Über einen kleinen Betonpiste kommen wir in den ersten Barranco der mitten im Ort liegt.
Firmengelände, ein paar netter Häusern und ne Menge Grün erwartet uns hier unten.
Dann wieder rauf, ein Stück an der LP-202 entlang und über eine kleine Straße aus dem Dorf raus.
Dann geht es rauf und raufer.
An schönen Häusern, Gärten vorbei.
Betonpiste
Schotterweg
steiniger Schotterweg
Mal gerade rauf, mal in Kurven.
Meine Fresse, ist das steil!
Dafür gibt es herrliche Blicke auf San Pedro, Breña Baja, Mazo und die Cumbre.
Dörfer, Felder unter uns und dicht bewaldete Hänge über uns.
Wir laufen durch wilden Fenchel, Kapuzinerkresse und diverses anderes Zeug.
Nochmal sehr holprig und sehr steil rauf und wir sind oben.
OBEN heißt in diesem Fall nicht OBEN, sondern jetzt geht es nur noch ein wenig rauf.*gg*
Über schmale Pfade geht es nun durch schattigen Lorbeerwald.
Mal rauf, mal runter, mal höhehaltend.
Der oft holprige Weg schlängelt sich am Hang lang oder führt uns kurz in einen wilden Barranco und wieder raus.
Das alles meist im Schatten von besagten Lorbeerbäumen.
Die meisten leuchten in einem saftigen Grün, aber auch alte, sehr alte und schon lange gestorben Bäume gibt es hier oben.
Hier oben heißt auch nur so um die 500 Höhenmeter.
Wir kommen an einigen alten Quellen vorbei und aus fast allen fließt auch Wasser.
Sehr kalt, aber nicht wirklich lecker.
Könnte natürlich an den Eisenrohren liegen, aus denen es fließt um so die alten Quellen auch heute noch nutzbar zu machen.
In zwischen ist der Pfad wieder steiler geworden und führt uns wieder runter.
Runter in einen verwildert Barranco und mitten durch stachellige Brombeeren.
Zum Glück habe ich die kurze Hose an*g*
Und zum Glück ist der Abschnitt nur kurz.
Immer weiter runter, steil und steinig.
Die Schlucht wird breiter und wir können ein Haus samt Auto erkennen.
Die Zivilisation hat uns wieder.
Zunächst über eine Schotterpiste, dann über eine Straße geht es weiter runter und zurück nach San Pedro.
Ein kühles Bier auf dem Dorfplatz und ab nach Hause.
Waren so 6,5 Kilometer und knapp 350 Höhenmeter, aber die hatten es in sich.
Upsi, Fotos vergessen.
Also, Tag 12.
Heute geht es mit dem Auto Richtung Süden.
Nicht ganz runter nach Fuencaliente, aber doch nach Süden.
Erster Stop ist die kleine Kirche Santuario de Nuestra Señora de Las Angustias kurz vor Puerto Tasacorte.
Steht direkt an der Straße und ist nicht nur von außen schön.
Kurz weiter nach Tasacorte um auf einer schönen Terrasse einen schönen Ausblick zu genießen.
Dann durch Banane zurück zum Auto.
Über die neue Straße durch das neue Lavafeld weiter nach La Bombilla.
Einen völlig verschlafenden Ort zwischen Bananenplantagen und Vulkangestein.
Liegt direkt am Meer und Puerto Naos ist nur einen Steinwurf entfernt.
Auf nach Puerto Naos um an der Strandbar ein Bier zu trinken.
Irgendwie ist hier immer noch nicht viel los.
Der Vulkanausbruch hat hier wohl nicht direkt eingeschlagen, aber durch ausströmendes Gas war der Ort über ein Jahr völlig gesperrt und nur nach und nach durften die Bewohner zurück in ihre Häuser.
Noch etwas weiter und wir kommen nach El Remo.
Vom Prinzip alles wie in La Bombilla, aber hier gibt es drei Strandestaurants.
Holzhäuser auf Stelzen gebaut mit Blick über den Ozean.
Der Ort selbst wirkt auch etwas "aufgeräumter" und "reicher".